Das Klangohr

Meine spezielle Form der TAO-LEIER
Eine Hommage zum 150. Geburtstag von Rudolf Steiner

Der rhythmisch perlende Klang der TAO-Leier hat sich heute im Therapiebereich und in der Begleitung von Menschen erfolgreich durchgesetzt.
Rudolf Steiners Angaben und Hinweise auf diese meditative, nach Innen führende und harmonisierende Tonreihe H-A-E-D werden zumeist in einer offenen Leierbauweise ausgeführt.

Da ich aus Pottschach (Niederösterreich) komme, wo Rudolf Steiner einige Jahre seiner Kindheit verbrachte – sein Vater war hier Stationsvorsteher des Bahnhofs – wollte ich Rudolf Steiner zu seinem 150. Geburtstag gerne ein besonderes Geschenk machen.

Als Instrumentenbauer war es mir wichtig Rudolf Steiners Anregungen aufzugreifen und gleichzeitig das wesentliche Anliegen von Musik überhaupt – „das Hören“ -zu thematisieren.
So entstand diese besondere Form des Ohres.
Die geschlossene Form bietet, ob ihres großen Klangkörpers, den Vorteil einer sehr großen Klangfülle und eines sehr lang anhaltenden Sustains. Den stark schwingenden Instrumentenkorpus kann man daher auch sehr gut auf den Körper auflegen.

Das Klangohr wurde im harmonikalen Maß von 2:3 gestaltet, das entspricht dem Intervall der Quinte, welche die Grundlage von Steiners Tonreihe darstellt.
Das intensiv geflammte Holz Anigré unterstreicht mit seiner Farbe und seinem Licht-Schatten-Spiel die geschnitzten Vertiefungen des Ohres.
Der Mahagoni sorgt für einen warmen, fülligen Ton.
Decke und Boden sind nach Gitarrenbauweise mit Klangbalken versehen.
Für dieses Instrument wurden eigens sehr gut klingende Saiten berechnet und gefertigt.

Größe: ca. 40cm x 60cm

Preise:
Preis: 850 Euro
Gepolsterte Tasche: 75 Euro