Über Mich

"Ganz Ohr" Portrait von Gabriele Königs
„Ganz Ohr“
Portrait von Gabriele Königs

Mein Weg zum Instrumentenbau ist ein langer und verschlungener.

Mein erstes Studium: Theologie, dann einige Semester Kunstgeschichte, Theaterwissenschaft und Gesang. Nach meiner Heirat: Studium am Orff-Institut (Musik- und Tanzpädagogik).

Zwei unterschiedliche Anstöße brachten mich dazu, mich näher mit dem Klingen, dem Gestalten von Klang zu beschäftigen.
Der eine Anstoß war ein Lied: „Ich glaub an einen Gott, der singt, von dem alles Leben klingt!“ Von dieser Wirkmächtigkeit des Klanges, der alles ins Dasein und ins Schwingen ruft, erzählen weltweit die Mythen und spirituellen Traditionen. Dem wollte und will ich mich klar stellen und es begann ein Weg des bewussten Hörens – eine lebensbereichernde Faszination.
Den anderen Anstoß gab mir das Studium am Orff-Institut: das sogenannte Orff-Instrumentarium bietet tolle Möglichkeiten in das elementare Musikerleben einzusteigen – was mir aber fehlte, war der feine Saitenklang.
Wo gibt es Saiteninstrumente, die man in einfacher Weise zum Klingen bringen kann?
Und so begann mein Weg des Forschens in der musikalischen Tradition und den heutigen (vor allem therapeutischen) Möglichkeiten. Was ich fand, versuchte ich zu gestalten und vielfach auch nochmals zu vereinfachen. So kamen neben einfachen, kleinen rhythmischen Instrumenten und Trommeln bald die Saiteninstrumente. Ich bin nach wie vor fasziniert von den vielfältigen Möglichkeiten den Klängen nachzulauschen, sei es beim Bauen einfacher Rasseln, deren Sound sich bei jeder neuen „Füllung“ verändert, bis hin zu den mannigfaltigen, obertonreichen Klängen der Saiteninstrumente.
Alle diese Instrumente  haben mich in meiner Arbeit mit Kindern, in Fortbildungen mit ErzieherInnen, LehrerInnen, PädagogInnen und vor allem bei meiner wöchentlichen Arbeit in einer Seniorentagesheimstätte über viele Jahre hinweg begleitet.

Von Herzen DANKE sagen möchte ich den Menschen, die mich auf diesem Weg so tatkräftig unterstützen:

Zu aller erst meiner lieben Frau Maria, die mich mit Kräften fördert und von mir überzeugt ist.  Unserem Sohn Paul, der diplomierter Physiker ist und ohne dessen Berechnungen so manches Instrument  nicht entstehen hätte können. Unseren  Kindern Benedikt, Mirjam und Teresa, die oft und oft Hand anlegen und die für mich lebendige Inspiration sind, weil sie meine Ohren offen halten. Meiner Mutter, weil sie in der Küche so manche Köstlichkeit für uns zaubert, meinem Vater als treuen Helfer in der Werkstatt. Meinen Schwiegereltern für vielerlei Unterstützung.

Ein großes DANKESCHÖN der befreundeten Künstlerin Christa Moises, die meine Arbeiten mit kreativer Hingabe ausdrucksstark bemalt. Ebenso ihrer Tochter Esther Moises, die genial die Liederblätter für die große und kleine Tischharfe designed hat.

Ein begeistertes DANKE an Karin Hofbauer und Michael Krebs, die beide mit Hingabe und herausragendem Können mit ihren Fotos meine Instrumente ins rechte Licht gerückt haben.

Und ganz besonderer DANK  meinem Patensohn Philip Toal, der mit großem Eifer und Tatendrang diese wunderbare Homepage gestaltet hat.