Engelharfe „Raphael“

Es geht mit diesem Instrument nicht darum Melodien nachzuspielen, sondern sich einfach auf den Klang dieses Instrumentes einzulassen.
Das „Lassen“ ist wesentlich. Vorstellungen, wie Musik funktioniert, wie man das macht, wie man zu spielen hat, all dies ist nicht wichtig.
Nimm dich selbst in den Blick, lass zu und lass deine Finger über die Saiten gleiten. Das immer wiederkehrende Klingen von tief nach hoch, oder umgekehrt, ergibt eine Welle von Musik, der man sich hingeben kann. Natürlich können die Finger auch wahllos einzelne Töne zupfen und so Melodiereigen erzeugen, die berühren, denn alle Töne dieses Instruments sind harmonikal und so wohltönend für unsere Ohren.
Also Augen zu und losspielen, so wird man immer mit himmlischer Musik belohnt.

Das Besondere dieses Instruments ist, dass es in vielfältiger Art einlädt sich in den „Blick“ zu nehmen. Sei es die Form als Engelflügel, sei es der eingelegte Energiestein, sei es die wunderbare goldene Bemalung, die in ihrer eigenen Art erzählt, was es braucht um zu wachsen, zu sich zu kommen und heil zu werden (Raphael heißt übersetzt: „Gott heilt“). Es braucht Wurzeln und Wachstum, Auge, Herz und schützende Hand, Einschwingen in ein heilendes Geschehen. Der Spiegel, der so bewusst eingelassen ist, stellt das Paradoxon, das Rilke so wunderbar formuliert hat, deutlich vor Augen:

Ach, wer Musik in einem Spiegel sähe, der sähe dich und wüsste, wie du heißt. (R. M. Rilke)

Ich finde es wunderbar, dass es hier ein Instrument gibt, das nicht durch eine genaue Anleitung zu erlernen ist und es einen Lehrer braucht, der mir erklärt, wie es geht, sondern, dass dieses Instrument jeden einzelnen einlädt, zu entdecken, zu schauen, zu hören, sich einzulassen, jedes Mal wieder aufs Neue und zu bemerken, dass dieses Geschehen zutiefst mit mir selbst zu tun hat und heilsam ist.

Gedanken von Christa Moises zu Ihrer Gestaltung der Raphaelharfe:

Ton
Aus der Tiefe,
aus der Sehnsucht kommend,
wachsend zum Wesen,
werdend,
Raum nehmend,
emporsteigend,
berührend,
heilend im sanften Bogen
von Welle – Auge – Hand
der Ton,
die Musik,
die sich einverseelt.

Preis: 650 Euro
Gepolsterte Tasche: 75 Euro